Drei Jahre des Wartens, unaufhörlicher Regen und tückisches Gelände: Die dritte Runde der Weltmeisterschaft bot eine spektakuläre Show.

Die finnischen Wälder begrüßten die EnduroGP nach drei Jahren Abwesenheit zurück. Unaufhörlicher Regen, beeindruckende Höhenunterschiede und eine große Zuschauermenge machten das Wochenende in Vierumäki zu einem der spektakulärsten der Saison – angefangen beim Super Test am Freitagabend.

Samuele Bernardini erzielte beim Super Test am Freitag die drittschnellste Gesamtzeit in der E1-Kategorie und belegte am Samstag den 4. Platz, mit Top-3-Kategoriezeiten während des gesamten ersten Tages. Am Sonntag beendete er das Rennen auf Platz 6, doch seine Entschlossenheit, auf das E1-Podium zurückzukehren, ist für alle deutlich sichtbar.

Max Ahlin erreichte zwei vierte Plätze in Folge in der E2-Kategorie und verpasste das Podium am Sonntag um nur 7 Sekunden. Seine Konstanz ist das ermutigendste Zeichen des Wochenendes: Das Podium ist nur eine Frage der Zeit.

Valentino Corsi hatte ein schwierigeres Wochenende in der J1-Kategorie und belegte am Samstag den 10. Platz sowie am Sonntag den 5. Platz; Platz 13 in der Junior-Gesamtwertung war sein bestes Gesamtergebnis. Auf diesem Niveau zählt jeder Fehler, doch jeder Grand Prix bringt wertvolle Erfahrung.

Die typischen skandinavischen Bedingungen brachten jedes Team und jeden Fahrer der Weltmeisterschaft an ihre Grenzen. Als Nächstes stehen Mitte Juni die Runden 4 und 5 in Fafe, Portugal, an.

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